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LENZING Zellstoff
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Produktion
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Bleiche und Trocknung
Produktion Bleiche und Trocknung
Der gewaschene Zellstoff enthält noch ca. 1% Lignin, das in der Bleiche entfernt werden muss. Dazu werden nur sauerstoff-basierte Chemikalien verwendet, nämlich Sauerstoff, Ozon und Wasserstoffperoxid. Bereits 1978 wurde elementares Chlor eliminiert und durch Wasserstoffperoxid ersetzt. 1992 wurde auch die Verwendung von Hypochlorit beendet und Lenzing setzte als erste Zellstofffabrik der Welt Ozon zum Bleichen von Zellstoff ein.
Da gelöstes Lignin in biologischen Kläranlagen nur bedingt abbaubar ist, wird das Abwasser der ersten Bleichstufe gesondert erfaßt, eingedampft und in einem speziellen Schmelzkammerkessel verbrannt. Die entstehende Sodalösung wird zur Neutralisation des Abwassers verwendet.
Der gebleichte Zellstoff wird zum überwiegenden Teil auf Doppelsiebpressen entwässert und mit 50% Trockengehalt auf Förderbändern zur Viscosefabrik geliefert. Der restliche Zellstoff wird auf einer Entwässerungsmaschine getrocknet und in Ballenform zwischengelagert bzw. verkauft.
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