Soziale Verantwortung

Stakeholderbeziehungen

Für den langfristigen Erfolg des Unternehmens sind der Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu Stakeholdern (Interessensgruppen) ein wesentlicher Faktor. Lenzing steht in offenem Dialog mit allen Stakeholdern und berücksichtigt deren Interessen in den Geschäftsentscheidungen.

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Zusammenarbeit mit den Partnern in der Wertschöpfungskette

Die internationale Textil- und Nonwovens-Industrie steht vor großen Herausforderungen in Bezug auf die #Nachhaltigkeit ihrer Produkte und ihren Herstellungsverfahren. In der globalisierten Wirtschaft von heute bedeutet dies auch Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen.

Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, orientiert sich die Lenzing Gruppe als führendes Unternehmen sehr eng an den Kundenbedürfnissen und arbeitet im Rahmen ihrer Push-Pull Marktstrategie intensiv mit allen Partnern der gesamten Wertschöpfungskette zusammen. So werden viele Faser- und Produktinnovationen gemeinsam mit Kunden und Partnern von externen Forschungsstellen oder universitären Einrichtungen entwickelt und im engen Dialog mit der Wertschöpfungskette gemeinsam kommerzialisiert.

Entwicklung globaler Nachhaltigkeitsstandards

Die Textil- und Nonwovens-Industrie ist der Überzeugung, dass die ökologischen und sozialen Herausforderungen in ihren globalen Wertschöpfungsketten nur gemeinsam und nicht von einzelnen Unternehmen gelöst werden können. Lenzing engagiert sich daher sehr stark in der Entwicklung globaler Nachhaltigkeitsstandards gemeinsam mit verschiedenen Interessensgruppen der Industrie, Non-Profit Organisationen sowie in Initiativen der Europäischen Union. Im Rahmen der Aktivitäten der Sustainable Apparel Coalition (SAC) eine nachhaltigere Textilindustrie zu schaffen, ist Lenzing aktiv an der Entwicklung des globalen Standards Higg Index 2.0 sowie an verschiedenen Projekten wie der Entwicklung von Recycling Technologien für Bekleidung beteiligt.

In der SAC arbeiten aktuell rund 170 der führenden Handelsketten, Marken- und Textilunternehmen, die insgesamt rund ein Drittel des Umsatzes der globalen Bekleidungsindustrie vertreten, gemeinsam daran, einen globalen Standard zu entwickeln, der es erlaubt, den gesamten Herstellungsprozess vom Rohstoff bis zum fertigen Bekleidungsstück zu bewerten. Ziel ist es, die Vision einer Industrie zu verwirklichen, die entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette keine unnötigen Umweltbelastungen hervorruft und einen positiven Einfluss auf die mit ihren Aktivitäten verbundenen Menschen und Gemeinschaften hat.

Man Made Cellulosic Fibre Solution‘s Pathway

Als führendes Unternehmen im Bereich Zellstoff und holzbasierter Cellulosefasern übernimmt Lenzing eine besondere Verantwortung bei der Beschaffung von #Holz und Zellstoff, die die Basis der Lenzing Produkte bilden. Gemeinsam mit der kanadischen Non-Profit-Organisation Canopy und einer Arbeitsgruppe namens „Fashion and Textile Leaders for Forest Conservation“, bestehend aus führenden Marken und Retailern, wird gemeinsam an einem Prozess namens „Man Made Cellulosic Fibre Solution‘s Pathway“ gearbeitet. Dieser soll sicherstellen, dass zukünftig keine Bekleidung aus #man-made Cellulosefasern in ihren Läden vertrieben wird, deren gesamte Lieferkette nicht transparent ist und die möglicherweise aus #Holz bzw. Zellstoff aus gefährdeten Wäldern hergestellt wurden oder von kritischen Lieferanten stammen.

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