Presseinformation

für 2002

Freitag, 20. Dezember 2002

Rosenbauer übernimmt das Löschgeräteprogramm von Lenzing Technik

Der international erfolgreiche Feuerwehrausstatter ROSENBAUER mit Hauptsitz in Leonding schloss im Dezember einen Vertrag mit der LENZING Technik GmbH & CoKG, einer Tochterfirma der Lenzing Gruppe, zur Übernahme des Produktprogrammes Schaumlöschgeräte ab.

Der Vertrag umfasst das Produktspektrum stationäre und mobile Schaumlöschgeräte und stellt somit eine Ergänzung der Produktpalette von Rosenbauer dar. Das Maschinen- und Anlagenbauunternehmen Lenzing Technik wird sich aus diesem Marktsegment gänzlich zurückziehen. Im abgelaufenen Jahr erwirtschaftete Lenzing mit der Löschtechnik einen Umsatz von ca. 1,5 Mio. EUR.

Lenzing Technik erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 65 Mio. EUR und realisiert weltweit Projekte, Anlagenlieferungen und Dienstleistungen schwerpunktmäßig für die Zellstoff- und Faserindustrie und betreut Kunden mit Automationslösungen und Industrieservice in breiten Industriebranchen.

Der Rosenbauer-Konzern wird im Geschäftsjahr 2002 bei einem Umsatz von rund 285 Mio. EUR ein EBT von rund 13 Mio. EUR erwirtschaften.

Rosenbauer International AG
Paschinger Straße 90
4060 Leonding, Austria
Tel.: 0732/6794-568
email: ir@rosenbauer.com
www.rosenbauer.com

Fr. Mag. Gerda Königstorfer

Lenzing Technik GmbH & Co KG
Werkstr.2 4860 Lenzing, Austria
Tel.: 07672/701-2311
Fax: 07672/918-2311
email: w.daubek@lenzing.com
www.lenzing-technik.com

Wolfram Daubek-Puza

Fotos auf Anfrage erhältlich!

Freitag, 08. November 2002

Lenzing Gruppe weiter auf Erfolgskurs

Insgesamt wurden die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,7% auf 466,9 Mio Euro gesteigert. Das EBITDA konnte auf 91,2 Mio Euro verbessert werden, was einem Plus von 25% entspricht. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde um 37% auf 60,3 Mio Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT) legte um 32% auf 56,0 Mio Euro zu.

"Ein erneut verbesserter Produktmix und höhere Produktivität im Zusammenhang mit günstigen Rohstoffpreisen führten zu dieser überproportionalen Ergebnisentwicklung", kommentiert der Vorstand die abgelaufene Berichtsperiode. Dabei konnte sich Lenzing weitgehend vom schwierigen Konjunkturumfeld abkoppeln. Vor allem das Fasergeschäft lief ausgezeichnet. Alle Produktionsanlagen waren voll ausgelastet.

Aufwärtstrend bei Spezialfasern

Der Absatz von Lenzing Fasern entwickelte sich in allen Regionen positiv. In Europa profitierte Lenzing von einer anhaltend starken Nachfrage nach Nonwovens Fasern. Weiters setzte sich auch der Aufwärtstrend bei der Lenzing Spezialfaser Modal ungemindert fort. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres lag der Absatz um 39% über der Vorjahresperiode. Insbesondere in Asien wurde der Verkauf von Lenzing Spezialfasern in den abgelaufenen drei Quartalen stark gesteigert.

Sehr erfreulich war auch der Geschäftsverlauf bei Lenzing Lyocell am Standort Heiligenkreuz im Burgenland. Die Produktion war voll ausgelastet und konnte durch Optimierungsmaßnahmen noch weiter erhöht werden. Der Absatz konnte vor allem im Textilbereich stark gesteigert werden.

"Allein in den ersten acht Monaten 2002 wurde im Textilsegment mehr ausgeliefert als im Gesamtjahr 2001", berichtet Franz Raninger, Vorstand für den Faserbereich, von der positiven Entwicklung bei Lenzing Lyocell.

In den beiden österreichischen Faserproduktionsstätten Lenzing und Heiligenkreuz sind die Arbeiten für den Kapazitätsausbau angelaufen. Wie berichtet werden die Kapazitäten bis Ende 2003 in Lenzing auf rund 200.000 Tonnen p.a. angehoben, in Heiligenkreuz auf rund 40.000 Tonnen p.a. verdoppelt.

South Pacific Viscose und Lenzing Fibers Corporation

Das indonesische Beteiligungsunternehmen South Pacific Viscose entwickelte sich im dritten Quartal zufrieden stellend und konnte in den ersten neun Monaten ein gutes Ergebnis erwirtschaften. Die US-amerikanische Minderheitsbeteiligung Lenzing Fibers Corporation erzielte im dritten Quartal ein leicht positives Ergebnis.

Technik, Kunststoff und Papier mit anhaltend guten Ergebnissen

Die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier zeigten trotz eines schwieriger werdenden Marktumfelds eine durchwegs erfreuliche Umsatzentwicklung und lieferten gute Ergebnisbeiträge. Beim Anlagen- und Maschinenbau-Unternehmen Lenzing Technik waren die Auftragseingänge trotz der angespannten Marktlage zufrieden stellend. Bei Lenzing Plastics konnten die Vorgaben trotz einer anhaltend schwachen Industriekonjunktur, die sich zunehmend negativ auf alle Verkaufssegmente auswirkte, weitgehend erfüllt werden. Im bisher erfreulich gewachsenen PTFE-Geschäft zeigte sich dagegen nach den Sommermonaten eine deutlich abnehmende Tendenz. Bei Lenzing Papier entwickelte sich die Auslastung bei leicht steigenden Rohstoffpreisen zufrieden stellend. Im Bereich Briefumschlag- und Kopierpapier lag der Absatz deutlich über dem Vorjahresniveau.

Positiver Ausblick trotz unsicherer Markt- und Konjunkturlage

Der Markt für Fasern wird in den kommenden Monaten schwieriger. In Asien steigen die Garnlager und in Europa schwächt sich die Nachfrage für Textilfasern ab. Von der weiterhin generell schwachen Konjunktur sind kaum positive Impulse zu erwarten. Trotzdem rechnet Finanzvorstand Peter Untersperger mit einem sehr guten Jahresergebnis 2002: "Die Nachfrage nach Lenzing Fasern wird aufgrund der erfolgreichen Spezialitäten-Strategie weiterhin stark bleiben. Für die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier rechnen wir mit zufrieden stellenden Ergebnisbeiträgen."

Wichtige Kennzahlen des 3. Quartals 2002

nach US GAAP,
auf Konzernbasis (in Mio. EUR)
1-9/
2004
1-9/
2003
  7-9/
2002
7-9/
2001
Umsatzerlöse466,9454,5155,9153,3
EBITDA 91,272,931,0 24,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 60,344,020,814,6
Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT)56,042,421,013,6
Periodenüberschuss nach Minderheitenanteilen36,5 21,113,46,9

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lenzing Aktiengesellschaft
Mag. Angelika Guldt
Konzernkommunikation
Tel.: +43/7672/701 - 2713
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e-mail: a.guldt@lenzing.com

Mittwoch, 16. Oktober 2002

Lenzing AG baut auf Lehrlinge

Anfang September haben 42 Lehrlinge am Standort Lenzing ihre Ausbildung begonnen. Sie werden in den verschiedenen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften überwiegend als Chemieverfahrenstechniker, Kunststoffverarbeiter, Maschinenbautechniker, aber auch als Papiertechniker oder Prozessleittechniker ausgebildet.

Die Zahl der aufgenommenen Lehrlinge ist damit höher als in den Vorjahren. Als größtem Arbeit-geber in der Region war die Lehrlingsausbildung für die Lenzing AG immer schon ein Anliegen – angesichts der Entwicklung am Arbeitsmarkt macht sich diese Strategie jetzt noch mehr bezahlt.

DI Ernst Lackerbauer, Leiter der Personalabteilung: „Eigene und bestens ausgebildete Facharbeiter sind für ein erfolgreiches Unternehmen wichtiger denn je.“

Mit dem Bildungszentrum Lenzing (BZL) gibt es direkt am Standort einen kompetenten Wegbegleiter, der wichtige Impulse zur umfassenden Lehrlingsausbildung liefert. Das BZL bildet seit über 20 Jahren erfolgreich Lehrlinge für die Lenzing AG aus. In mehr als zehn verschiedenen Berufen stehen über 130 Jugendliche in Ausbildung.

Gemeinsam mit der Lenzing AG wird gerade eine neue „Lehrlingsakademie“ entwickelt.
Dabei werden neben den fachlichen Schulungen auch Themen wie Persönlichkeitstraining, Sozialkompetenz, Teamgeist, Gesundheit und Sicherheitsbewusstsein verstärkt vermittelt.
Im Rahmen zwischenbetrieblicher Ausbildungsmodelle bildet das Bildungszentrum seit Jahren vermehrt auch Lehrlinge aus anderen Unternehmen maßgeschneidert nach den spezifischen Erfordernissen ihrer Betriebe aus.

Gutes Zeugnis für Lenzinger Lehrlinge

Beim der Prämierung des Lehrlingswettbewerbes für Elektro- und Metallberufe der Industrie wurde den Lenzinger Lehrlingen Anfang Juli in der Wirtschaftskammer Linz ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Alle Lehrlinge absolvierten den Wettbewerb mit der Note „Sehr gut“, einer Leistung, die weit über dem Landesdurchschnitt liegt.

Vertreten waren aus der Lenzing AG die Lehrlinge Andreas Schlader, Sebastian Kastenhuber und Christoph Klinger, aus der Lenzing Technik Herbert Zoister und Johannes Baumgartner sowie aus der Lenzing Plastics Matthias Pohn.

Foto auf Anfrage erhältlich.

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Donnerstag, 29. August 2002

Lenzing Gruppe mit ausgezeichneter Halbjahresbilanz 2002

Nach einem ausgezeichneten Start ins Jahr 2002 setzte sich die positive Entwicklung der Lenzing Gruppe im zweiten Quartal fort. Der Umsatz konnte im 1. Halbjahr 2002 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,3% auf 311,0 Mio Euro gesteigert werden.

"Trotz der schwierigen Konjunkturlage konnte die Lenzing Gruppe aufgrund struktureller Verbesserungen und einem höherwertigen Produktmix alle Ertragskennzahlen steigern", kommentiert Franz Raninger, Vorstand für das Geschäftsfeld Fasern sowie Forschung und Entwicklung, das erste Halbjahr 2002.

Das EBITDA wurde um 24% von 48,5 Mio Euro auf 60,2 Mio Euro verbessert, das operative Ergebnis (EBIT) um 34% auf 39,5 Mio Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT) lag nach 28,8 Mio Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei 35,0 Mio Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 21%. Der Periodenüberschuss konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2002 sogar um 63% auf 23,1 Mio Euro gesteigert werden.

Das Fasergeschäft der Lenzing Gruppe war von einem anhaltenden Aufwärtstrend geprägt. In Europa stieg insbesondere die Nachfrage im Nonwovens-Segment. Auch im asiatischen Raum verbesserte sich die Textilkonjunktur leicht und selbst in den USA war ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen. Die für den Faserpreis als Benchmark wichtige Baumwolle ist von einem tiefen Niveau aus wieder gestiegen.

Starke Nachfrage nach Spezialfasern

Die positive Entwicklung des Fasergeschäftes der Lenzing Gruppe ist vor allem auf das breite Produktportfolio und die hohen Qualitätsstandards zurückzuführen.

"Die Spezialisierung und der Ausbau der Kapazitäten tragen jetzt Früchte, insbesondere bei Modal", erläutert Faservorstand Franz Raninger.

Der Absatz von Lyocell konnte gegenüber dem Vorjahr signifikant gesteigert werden. Die Anlage in Heiligenkreuz ist voll ausgelastet. Mit dieser Entwicklung wurden die Pläne übertroffen und das Ergebnis konnte deutlich verbessert werden. Der Absatz der Spezialfaser Lenzing Modal lag um 43% über dem Vergleichwert des Vorjahres. Sehr erfreulich verlief auch die Entwicklung bei Nonwovens-Fasern.

Eine durchwegs erfreuliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung zeigten die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier. Die sehr gute Auslastung beim Anlagen- und Maschinenbauunternehmen Lenzing Technik sorgte für höhere Deckungsbeiträge und ein gutes Ergebnis. Die schwache Baukonjunktur in Deutschland belastete das Marktumfeld der Lenzing Plastics. Erfreulich war aber die Entwicklung im Segment PTFE (Polytetrafluorethylen), insbesondere für den Bereich Heißgasfiltration. Lenzing Papier konnte trotz einer weiterhin schwierigen Marktsituation ein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen.

Kapazitätsausbau zur Festigung der Weltmarktstellung

Um die gestiegene Nachfrage der Kunden im Kerngeschäft Fasern optimal bedienen zu können und Wachstumschancen zu nützen, startete die Lenzing Gruppe im 1. Halbjahr ein umfassendes Investitionsprogramm. Bis Ende 2003 werden insgesamt EUR 125 Mio in die Kapazitätserweiterung an den Standorten Lenzing und Heiligenkreuz investiert. Die Faserproduktionskapazitäten in Lenzing werden um 20.000 Tonnen auf 200.000 Jahrestonnen angehoben. Parallel dazu wird zur Absicherung der Vollintegration die Zellstoffproduktion um 35.000 Tonnen auf 210.000 Jahrestonnen erhöht werden. Am Standort Heiligenkreuz wird eine zweite Produktionsstraße die Produktionskapazität auf 40.000 Tonnen jährlich verdoppeln. Mit der Inbetriebnahme der zusätzlichen Kapazitäten ist Ende 2003 zu rechnen.

Positiver Ausblick für 2002

In den kommenden Monaten ist weiterhin mit einem unveränderten Marktumfeld bei anhaltend stabiler Nachfrage nach Lenzing-Fasern zu rechnen. Unsichere Konjunktursignale und die Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalmärkten machen längerfristige Voraussagen allerdings schwierig. "Wir gehen aber davon aus, dass die positive Entwicklung im Fasergeschäft der Lenzing Gruppe im zweiten Halbjahr anhalten und das Gesamtjahr 2002 gut ausfallen wird. In den Geschäftsfeldern Technik, Plastics und Papier rechnen wir ebenfalls mit einer zufriedenstellenden bis erfreulichen Entwicklung", bekräftigt Finanzvorstand Peter Untersperger den positiven Unternehmensausblick.

Wichtige Kennzahlen des 1. Halbjahres 2002

Nach US-GAAP, auf Konzernbasis, in Mio. Euro1. HJ
2002
1. HJ
2001*
Änderung
in %
Umsatzerlöse311,0301,2 + 3,3
EBITDA 60,248,5+ 24,1
EBIT39,529,4+ 34,4
Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT)35,028,8+ 21,5
Periodenüberschuss nach Minderheitenanteil23,114,2+ 62,7

*) nach US-GAAP angepasst

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Lenzing AG
Mag. Angelika Guldt
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Dienstag, 02. Juli 2002

Lenzing AG: Weichenstellung für den Ausbau des Lyocell-Werkes in Heiligenkreuz, Burgenland

Die Lenzing AG hat den Bau einer zweiten Produktionslinie am Lyocell-Standort Heiligenkreuz beschlossen. Dies wurde anlässlich der Feier des fünfjährigen Bestandsjubiläums des Lyocell-Werkes am Dienstag in Heiligenkreuz bekannt gegeben. Mit der Investition in Höhe von 35 Mio Euro ist der burgenländische Standort der Lenzing AG auf dem Weg zum führenden Lyocell-Standort Europas.

Die steigende Nachfrage nach Lyocellfasern hatte zuletzt zu Lieferengpässen geführt. Um den zusätzlichen Bedarf decken zu können, soll am Standort Heiligenkreuz im Burgenland eine zweite Produktionslinie errichtet werden, um die Produktionskapazität auf 40.000 Tonnen zu erhöhen. Für die Investition liegt bereits eine Förderverwendungszusage der WIBAG - Wirtschaftsservice Bur-genland AG - und des Landes Burgenland vor, sodass die Finanzierung des Projektes gesichert ist. Mit der Inbetriebnahme der zusätzlichen Kapazitäten ist Ende 2003 zu rechnen.

„Die erfolgreiche Marktaufbereitung und die gestiegene Nachfrage machen diese Kapazitäts-erweiterung sinnvoll. Das Werk Heiligenkreuz erreicht damit eine strukturelle Größe, um auch längerfristig die weitere Aufwärtsentwicklung sicherzustellen.“ so Dr. Franz Raninger, Faser-Vorstand der Lenzing AG.

Heute, vor genau fünf Jahren, erfolgte nach rund zwei Jahren Bauzeit der Produktionsstart des Lyocell Werkes Heiligenkreuz der Lenzing AG. Im ersten Halbjahr 2000 wurde die Planproduktionskapazität von rund 15.000 Tonnen auf 20.000 Tonnen jährlich angehoben. Im Dezember 2000 gewann Lenzing Lyocell als erstes Unternehmen Österreichs den Umweltpreis der Europäischen Union in der Kategorie „Technologie“. Der natürliche Rohstoff für Lyocellfasern ist Holz, das zu Zellstoff und in Folge in einem besonders umweltschonenden High-Tech Verfahren zu Lyocell verarbeitet wird. Stoffe aus Lyocell zeichnen sich durch hohen Tragekomfort aus. Haupteinsatzgebiete sind die Bekleidungsindustrie, Heimtextilien sowie Anwendungen in der Nonwovens-Industrie.

Freitag, 28. Juni 2002

Lenzing AG: Hauptversammlung beschließt unveränderte Dividende von 1,46 Euro je Aktie

Die Hauptversammlung der Lenzing AG beschloss gestern die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von 1,46 Euro je Aktie. Als Valutatag für die Dividendenausschüttung wurde der 5. Juli 2002 festgesetzt, der Tag für den Dividendenabschlag ist der 1. Juli.

Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Dr. Walter Lederer (B&C Holding/Wien) sowie Bank Austria Vorstandsmitglied Mag. Franz Zwickl. Sie übernehmen die Mandate von Mag. Ewald Nageler, der sein Mandat im März 2002 zurückgelegt hatte und dem bisherigen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Mag. Wolfgang Peter, der mit Ende der heutigen Hauptversammlung sein Aufsichtsratsmandat zurücklegte. Wieder gewählt wurden Dir. Karl Schmutzer (B&C Holding/Wien) und Ministerialrat Dr. Horst Bednar.

In der konstituierenden Sitzung des neuen Aufsichtsrates wurde Dir. Karl Schmutzer in seiner Funktion als Vorsitzender bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde Dr. Walter Lederer gewählt.

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Freitag, 28. Juni 2002

Lenzing AG: Weiterer Kapazitätsausbau am Standort Lenzing

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat gestern den weiteren Ausbau der Faser- und Zellstoffproduktion am Standort Lenzing genehmigt. Damit wurden die Weichen für die weitere Festigung der Weltmarktstellung der Lenzing AG gestellt.

Die Faserproduktionskapazitäten in Lenzing sollen durch Beseitigung von Produktionsengpässen um rund 20 000 Tonnen auf künftig 200 000 Tonnen jährlich ausgeweitet werden. Parallel dazu sollen die Zellstoffkapazitäten um 35 000 Tonnen vergrößert werden. Damit bleibt die vollständige Integration des Standortes Lenzing auch in Hinkunft gewährleistet. Die Verarbeitung des Rohmaterials Holz zu Zellstoff und anschließend zu Viskose- und Modalfasern in einem integrierten Prozess ist die Basis für die Kosten- und Qualitätsführerschaft des Unternehmens. Die Investitionssumme wird rund 90 Mio Euro betragen. Die zusätzlichen Mengen werden Ende 2003 zur Verfügung stehen.

„Die Nachfrage nach unseren Fasern, insbesondere Modal, ist ungebrochen stark. Um diese Wachstumschancen optimal zu nutzen, ist dieser Kapazitätsausbau notwendig und auch wirtschaftlich sehr attraktiv,“ begründet Lenzing AG Faser-Vorstand Dr. Franz Raninger die Entscheidungen.

Die Verwirklichung der Kapazitätserweiterung ist die konsequente Fortsetzung des Wachstumskurses der Lenzing Gruppe auf ihremWeg, die Weltmarktführerschaft durch den Ausbau von Spezialfasersegmenten zu festigen. Die Lenzing AG ist der weltweit einzige Hersteller, der alle drei Zellulosefasergenerationen – von der klassischen Viskose über Modal bis zu Lyocell – unter einem Dach vereint.

Mittwoch, 22. Mai 2002

Lenzing AG: Neue Investition am Standort Lenzing Europas modernste Holzaufbereitungsanlage eröffnet

Mit einer Investitionssumme von rund 12 Mio. € und nach einer Bauzeit von nur einem Jahr wurde kürzlich die mit modernster Technologie ausgestattete Holzaufbereitungsanlage auf dem Gelände der Lenzing AG in Betrieb genommen. Heute findet in Lenzing die offizielle Eröffnung statt. Rund 350 Partner aus der Holz- und Forstwirtschaft aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien und Frankreich sowie eine große Anzahl von Gästen aus dem öffentlichen Leben wohnten dem Festakt bei.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Holzaufbereitungsanlage - es handelt sich dabei um die mo-dernste Anlage dieser Art in Europa - wurde in der Lenzing AG ein weiterer Meilenstein der Mo-dernisierung gesetzt. Die Anlage erreicht eine Verarbeitungskapazität von ca. 1 Mio. Festmeter Buchenrundholz pro Jahr. Damit verbunden ist eine verbesserte Hackgutqualität und eine gestei-gerte Ausnützung des Rohstoffes Holz.

Buchenholz ist der wichtigste Rohstoff für die Herstellung von Viskosefaser. Pro Jahr werden am Standort Lenzing etwa 800.000 Festmeter Buchenholz übernommen. Ca. 55% dieses Holzes kommen aus Österreich.

Wichtige Teile der Holzaufbereitungsanlage

Langholzentrindung mit Prozessleitsystem: Mit der neuen 30 m langen und 5 m weiten Trommel kann bis zu 6 m langes Rundholz ungekappt entrindet werden. Das Prozessleitsystem erfasst visu-ell die Entrindungsqualität und steuert vollautomatisch die Trommeldrehzahl, die Zuführungs-menge und den Ausstoß.

Waschanlage: für den Waschvorgang nach der Entrindung

Hacke: Die leistungsstarke Scheibenhacke mit horizontalem Einzug und 3,36 m Durchmesser, 1.600 KW Anschlussleistung und 265 Umdrehungen/Minute erzeugt ein in der Länge sehr gleichmäßiges Hackgut – dies ist für die Zellstoffproduktion von großem Vorteil. Der Staubanteil konnte auf unter 1% gesenkt werden, die Ausbeute des Rohstoffes wurde damit verbessert.

Silozwischenlagerung: Zwei überdachte Silos mit einem Fassungsvermögen von insgesamt
10.000 Raummetern wurden errichtet. Das First in - First out - Prinzip wird dabei von auto-matischen Austragschnecken am Boden garantiert, während die Beschickung kontinuierlich von oben erfolgt. Damit gehören Qualitätsschwankungen durch die Freilagerung des Hackgutes, wie sie früher möglich waren, der Vergangenheit an.

Gelebte Nachhaltigkeit

Mit der Verwendung des Rohstoffes Holz wird das Thema Nachhaltigkeit in Lenzing seit Jahr-zehnten gelebt. Die Lenzing AG kauft den Hauptanteil des verfügbaren österreichischen Buchen-Durchforstungsholzes aus der Waldpflege und trägt somit als Großabnehmer maßgeblich zur ö-kologisch intakten und nachhaltigen Forstwirtschaft bei.

Die neue Holzaufbereitungsanlage ist das Bekenntnis der Lenzing AG, den Weg der Integration vom Holz bis zur Viskosefaser auch in Zukunft zu beschreiten.

Rückfragehinweis:
Ing. Rudolf Vogtenhuber
Lenzing AG
Leiter Holzplatz
Tel. +43 7672-2736

Prok. Dipl.Ing. Herbert Grill
Lenzing AG
Leiter Holzeinkauf
Tel. +43 7672-2721

Freitag, 17. Mai 2002

Lenzing Gruppe setzt Erfolgskurs trotz schwierigem Marktumfeld fort

Die Lenzing Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2001 ihre konsolidierten Umsatzerlöse um 3,9% auf EUR 622,7 Millionen steigern. Das EBITDA lag mit EUR 102,0 Mio nur leicht unter dem Rekordwert 2000 von EUR 107,6 Mio. Das EBIT betrug EUR 64,6 Mio nach EUR 69,8 Mio, das EBT vor Minderheitenanteilen EUR 65,5 Millionen nach EUR 69,3 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg in der Gruppe von 39 % im Vorjahr auf 46 % im Jahr 2001* .

Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2001 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,46 pro Aktie vorschlagen.

"Die Lenzing Gruppe hat 2001 trotz der weltweiten Konjunkturflaute das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt", kommentiert Finanzvorstand Peter Untersperger das abgelaufene Geschäftsjahr.

Überaus schwierig gestaltete sich das Umfeld im Fasergeschäft. "Angesichts einer weltweit rückläufigen Faserproduktion, des zyklischen Tiefs in der Textilindustrie, den sehr hohen Rohstoffkosten und dem Preisverfall bei Konkurrenzfasern sind wir mit dem erreichten Ergebnis äußerst zufrieden", betont Franz Raninger, Vorstand für den Faserbereich und Forschung und Entwicklung. So war etwa Natronlauge, einer der wichtigsten Rohstoffe der Viskosefaser-produktion, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2000 doppelt so teuer. Auf der Absatzseite verschärften die niedrigen Konkurrenzfaserpreise – Baumwolle war so billig wie seit 30 Jahren nicht mehr – den Druck auf Viskosefaserproduzenten.

Das erklärte Ziel der Lenzing Gruppe, die Ergebnisse nachhaltig zu steigern, also im Zyklushoch überdurchschnittlich attraktive Gewinnmargen zu erwirtschaften und selbst bei ungünstigen Marktbedingungen zufrieden stellende Erträge zu erzielen, wurde 2001 dennoch erreicht. Und zwar erstmals auch in einem zyklisch schwachen Jahr. Raninger: "Diesen erfolgreichen Weg werden wir fortsetzen".

Die Gesamtproduktion der Lenzing Standorte lag im Jahr 2001 bei 332.000 Tonnen Fasern. Die Lenzing Gruppe konnte in den letzten Jahren den Marktanteil auf 21% ausbauen und damit ihre Rolle als Weltmarktführer festigen.

Zur der erfreulichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr haben alle Geschäftsfelder (Fasern, Technik, Kunststoff, Papier) beigetragen, wobei das Geschäftsfeld Fasern auf Grund seiner Größe den bedeutendsten Anteil hatte. "Die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier haben im Jahr 2001 ihre Performance nochmals deutlich gesteigert. Lenzing Technik hat dabei mit der Errichtung der neuen Viskosefaser-Produktionsstraße ihre Innovationsführerschaft erneut unter Beweis gestellt", fasst Christian Reisinger, Bereichsvorstand für Technik und Umwelt, die Entwicklung der übrigen Geschäftsfelder zusammen.

1. Quartal: Periodenüberschuss + 56 %

Im ersten Quartal 2002 verbesserte die Lenzing Gruppe alle Ertragskennzahlen substanziell: Das EBITDA wurde gegenüber der Vorjahresperiode um 23,9 % auf EUR 29,5 Mio angehoben, das EBIT um 34,8 Prozent auf EUR 19,0 Mio, das EBT um 38 Prozent auf EUR 18,9 Mio und der Periodenüberschuss um 55,6 % auf EUR 11,2 Mio. Die konsolidierten Umsatzerlöse wurde um 2,8 % auf EUR 150,8 Mio gesteigert, obwohl der Zellstoffhandel für Bacell SA, Brasilien, der im Vorjahr EUR 10,2 Mio zum Umsatz beitrug, eingestellt wurde. Auf vergleichbarer Vorjahresbasis hätte sich der Umsatz um 10,5 % erhöht. Die Nettoverschuldung konnte seit Jahresbeginn um 43% von EUR 110,4 Mio auf EUR 63,2 Mio abgebaut werden.

Alle Geschäftsbereiche haben im 1. Quartal 2002 positiv abgeschlossen. Vor allem der Faserbereich profitiert derzeit von einer sehr starken Nachfrage nach Spezialfasern, insbesondere der Modalfaser. Auf Grund von Kapazitätsschließungen bei Konkurrenzfasern konnte Lenzing den Absatz hier signifikant anheben. Insgesamt verzeichnete der gesamte Bereich textile Fasern und auch der Bereich Nonwovens eine deutlich Nachfragesteigerung. Einzelne Preissenkungen bei Fasern konnten durch einen verbesserten Produktmix mehr als ausgeglichen werden.

Positiver Ausblick
In den kommenden Monaten ist mit einer weiteren Belebung des Marktes zu rechnen. Die starke Nachfrage nach Lenzing-Spezialfasern, insbesondere Modal, dürfte anhalten. Zur Beseitigung von Engpässen in der Produktion und zur Befriedigung der anhaltend starken Nachfrage sind entsprechende Investitionen vorgesehen. Das Rohstoffpreisniveau dürfte sich im zweiten Quartal nicht ändern.

2001 zweitbestes Jahr der Firmengeschichte – Umsatzplus von 4 % auf EUR 623 Mio – EBITDA und EBIT knapp unter Rekordniveau – schwieriges Marktumfeld mit hohen Rohstoffkosten – Aufschwungtendenzen im 1. Quartal 2002 – Periodenüberschuss + 56% positiver Ausblick auf das Gesamtjahr

2001 zweitbestes Jahr der Firmengeschichte

Umsatzplus von 4 % auf EUR 623 Mio – EBITDA und EBIT knapp unter Rekordniveau – schwieriges Marktumfeld mit hohen Rohstoffkosten – Aufschwungtendenzen im 1. Quartal 2002 – Periodenüberschuss + 56% positiver Ausblick auf das Gesamtjahr

Die Lenzing Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2001 ihre konsolidierten Umsatzerlöse um 3,9% auf EUR 622,7 Millionen steigern. Das EBITDA lag mit EUR 102,0 Mio nur leicht unter dem Rekordwert 2000 von EUR 107,6 Mio. Das EBIT betrug EUR 64,6 Mio nach EUR 69,8 Mio, das EBT vor Minderheitenanteilen EUR 65,5 Millionen nach EUR 69,3 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg in der Gruppe von 39 % im Vorjahr auf 46 % im Jahr 2001* .

Der Vorstand wird der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2001 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,46 pro Aktie vorschlagen. „Die Lenzing Gruppe hat 2001 trotz der weltweiten Konjunkturflaute das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt“, kommentiert Finanzvorstand Peter Untersperger das abgelaufene Geschäftsjahr.

Überaus schwierig gestaltete sich das Umfeld im Fasergeschäft. „Angesichts einer weltweit rückläufigen Faserproduktion, des zyklischen Tiefs in der Textilindustrie, den sehr hohen Rohstoffkosten und dem Preisverfall bei Konkurrenzfasern sind wir mit dem erreichten Ergebnis äußerst zufrieden“, betont Franz Raninger, Vorstand für den Faserbereich und Forschung und Entwicklung. So war etwa Natronlauge, einer der wichtigsten Rohstoffe der Viskosefaser-produktion, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2000 doppelt so teuer. Auf der Absatzseite verschärften die niedrigen Konkurrenzfaserpreise – Baumwolle war so billig wie seit 30 Jahren nicht mehr – den Druck auf Viskosefaserproduzenten.

Das erklärte Ziel der Lenzing Gruppe, die Ergebnisse nachhaltig zu steigern, also im Zyklushoch überdurchschnittlich attraktive Gewinnmargen zu erwirtschaften und selbst bei ungünstigen Marktbedingungen zufrieden stellende Erträge zu erzielen, wurde 2001 dennoch erreicht. Und zwar erstmals auch in einem zyklisch schwachen Jahr. Raninger: „Diesen erfolgreichen Weg werden wir fortsetzen“. Die Gesamtproduktion der Lenzing Standorte lag im Jahr 2001 bei 332.000 Tonnen Fasern. Die Lenzing Gruppe konnte in den letzten Jahren den Marktanteil auf 21% ausbauen und damit ihre Rolle als Weltmarktführer festigen.

Zur der erfreulichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr haben alle Geschäftsfelder (Fasern, Technik, Kunststoff, Papier) beigetragen, wobei das Geschäftsfeld Fasern auf Grund seiner Größe den bedeutendsten Anteil hatte. „Die Geschäftsfelder Technik, Kunststoff und Papier haben im Jahr 2001 ihre Performance nochmals deutlich gesteigert.

Lenzing Technik hat dabei mit der Errichtung der neuen Viskosefaser-Produktionsstraße ihre Innovationsführerschaft erneut unter Beweis gestellt“, fasst Christian Reisinger, Bereichsvorstand für Technik und Umwelt, die Entwicklung der übrigen Geschäftsfelder zusammen.

1. Quartal: Periodenüberschuss + 56 %

Im ersten Quartal 2002 verbesserte die Lenzing Gruppe alle Ertragskennzahlen substanziell: Das EBITDA wurde gegenüber der Vorjahresperiode um 23,9 % auf EUR 29,5 Mio angehoben, das EBIT um 34,8 Prozent auf EUR 19,0 Mio, das EBT um 38 Prozent auf EUR 18,9 Mio und der Periodenüberschuss um 55,6 % auf EUR 11,2 Mio.

Die konsolidierten Umsatzerlöse wurde um 2,8 % auf EUR 150,8 Mio gesteigert, obwohl der Zellstoffhandel für Bacell SA, Brasilien, der im Vorjahr EUR 10,2 Mio zum Umsatz beitrug, eingestellt wurde. Auf vergleichbarer Vorjahresbasis hätte sich der Umsatz um 10,5 % erhöht. Die Nettoverschuldung konnte seit Jahresbeginn um 43% von EUR 110,4 Mio auf EUR 63,2 Mio abgebaut werden.

Alle Geschäftsbereiche haben im 1. Quartal 2002 positiv abgeschlossen. Vor allem der Faserbereich profitiert derzeit von einer sehr starken Nachfrage nach Spezialfasern, insbesondere der Modalfaser. Auf Grund von Kapazitätsschließungen bei Konkurrenzfasern konnte Lenzing den Absatz hier signifikant anheben. Insgesamt verzeichnete der gesamte Bereich textile Fasern und auch der Bereich Nonwovens eine deutlich Nachfragesteigerung. Einzelne Preissenkungen bei Fasern konnten durch einen verbesserten Produktmix mehr als ausgeglichen werden.

Positiver Ausblick

In den kommenden Monaten ist mit einer weiteren Belebung des Marktes zu rechnen. Die starke Nachfrage nach Lenzing-Spezialfasern, insbesondere Modal, dürfte anhalten. Zur Beseitigung von Engpässen in der Produktion und zur Befriedigung der anhaltend starken Nachfrage sind entsprechende Investitionen vorgesehen. Das Rohstoffpreisniveau dürfte sich im zweiten Quartal nicht ändern. Die Lenzing Technik verweist auf eine gute Auftragslage. Reisinger: „Neue Produktentwicklungen werden den Ausbau von Marktanteilen zur Folge haben und für eine zufriedenstellende Entwicklung sorgen.“ Lenzing Plastics rechnet trotz weiterhin schwieriger Marktbedingungen mit einer kontinuierlichen Entwicklung. Im Geschäftsbereich Lenzing Papier sollen steigende Verkaufsmengen für ein positives Jahr 2002 sorgen.

Wichtige Kennzahlen 2001 nach US GAAP,
auf Konzernbasis (in Mio. EUR)

20012000* Änderung
in %
Umsatzerlöse622,7599,4 + 3,9
EBITDA102,0107,6 - 5,2
Operatives Ergebnis (EBIT)64,669,8 - 7,3
Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT)65,569,3  - 5,5
Ergebnis je Aktie (einfach) in EUR für die fortgeführte Geschäftstätigkeit12,412,7

Wichtige Kennzahlen des 1. Quartals 2002,
nach US GAAP, auf Konzernbasis (in Mio. EUR)

Q1/2002   Q1/2001*  Änderung
in %
Umsatzerlöse150,8146,7 + 2,8
EBITDA29,523,8+ 23,9
Operatives Ergebnis (EBIT)19,014,1+ 34,8
Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteil (EBT)18,913,7+ 38,0
Periodenüberschuss nach Minderheitenanteil11,27,2 + 55,6 
Ergebnis je Aktie (einfach) in EUR für die fortgeführte Geschäftstätigkeit3,522,57

Termin:

Die 58. Ordentliche Hauptversammlung der Lenzing AG findet am 27. Juni 2002 um 11:00 Uhr am Firmensitz des Konzerns in Lenzing statt. Alle Informationen über die Hauptversammlung können Sie auch unter www.lenzing.com abrufen.

Rückfragehinweis:
Lenzing Aktiengesellschaft:
Fr. Angelika Guldt

Dienstag, 30. April 2002

Brand beim Kühlturm der Lenzing AG Keine Gefahr für Menschen und Umwelt - Produktion kurzfristig unterbrochen

Am Montag, 29. April kurz nach 13.00 Uhr geriet bei routinemäßigen Schweißarbeiten am Kühlturm der Lenzing AG eine Zelle der fünfteiligen Anlage in Brand. Der Kühlturm, der sich außerhalb des eigentlichen Werksgeländes am Nordparkplatz befindet, kühlt das Kühlwasser der Lenzing AG vor Einleitung in die Ager, um bei Niederwasser eine übermäßige Erwärmung des Flusses zu verhindern.

Obwohl bereits fünf Minuten nach der Alarmierung das erste Einsatzfahrzeug der Betriebsfeuerwehr vor Ort war, geriet die gesamte Anlage innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Insbesondere die Kunststoffeinbauten im Kühlturm, die im Wesentlichen aus Polyethylen und glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen, verursachten eine schwarze Rauchwolke. Die Bevölkerung war jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die über Radio an die Bevölkerung verlautbarten Hinweise erfolgten als reine Vorsichtsmaßnahme. Alle vorhandenen Messergebnisse weisen darauf hin, dass es zu keinen Umweltbeeinträchtigungen gekommen ist.

„Brand aus“ wurde um 15.15 Uhr gegeben. Insgesamt waren an der Brandbekämpfung, bei der Alarmstufe 1, 2 und 3 ausgelöst wurde, 16 Feuerwehren mit rund 100 Mann im Einsatz. Personen wurden nicht gefährdet – und es gab keine Verletzungen. Da sich der Kühlturm nicht direkt am Werksgelände befindet, bestand auch zu keiner Zeit die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Brandes.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten wurde bei der Energie AG die Abschaltung einer 30 kV-Leitung, die unmittelbar neben dem Brandobjekt vorbeiführt, veranlasst. Durch einen Kommunikationsfehler kam es irrtümlich jedoch zur Abschaltung der 110 kV-Leitung und damit zu einem totalen Stromausfall im gesamten Werksbereich. Die Folge war sowohl eine Behinderung der Löscharbeiten als auch ein Produktionsstillstand.

Die Produktion wurde aber bereits in den frühen Abendstunden schrittweise wieder aufgenommen. Der gesamte Schaden, der noch nicht beziffert werden kann, ist durch eine Versicherung gedeckt.

Da die Ager um diese Jahreszeit viel Wasser führt und die Kühlturmanlage speziell in Niederwassersituationen wie im Winter oder im Hochsommer eingesetzt wird, ist gegenwärtig eine Vollauslastung der Produktionsanlagen gewährleistet.

Freitag, 26. April 2002

Lenzing Lyocell® – „Bestes Produkt 2002“ – in den USA

Lenzing Lyocell® befindet sich auf Erfolgskurs in Amerika.

Auf der wichtigsten Messe für Heimtextilien in New York hat ein Produkt aus Österreich die Nase vorne.

An der New York Home Textile Show im Jacob K. Javits Convention Center in New York wird der Bettdecke aus 100 % Lenzing Lyocell® die Auszeichnung „Bestes Produkt 2002“ verliehen. Die Begründung für die Auszeichnung ist, dass gerade dieses Produkt dem Umweltgedanken gerecht wird, denn eine Bettdecke aus 100 % Lenzing Lyocell® ist umweltfreundlich in der Herstellung, sowie auch biologisch abbaubar.

Die Firma Down Town, welche die Bettdecke aus 100 % Lenzing Lyocell® in Amerika vertreibt, ist seit einigen Saisonen von Lenzing Lyocell® überzeugt. Sie bezieht die Komfort-Luxus Bettdecke aus Österreich von der Firma Hefel Textil.

Hefel Textil ist ein Lenzing Lyocell®-Bettwarenhersteller der ersten Stunde. Sein Sortiment umfasst bereits Bettwäsche sowie Spannleintücher aus 100 % Lenzing Lyocell® MICRO. Die Argumentation „Betten aus Holz“ für die Lyocell-Produktpalette setzt Hefel Textil erfolgreich international um. Die Auszeichnung zum „Best Product 2002“, auf der New York Home Textiles Show ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsstory von Lenzing Lyocell® in Heimtextilien.

Schlagende Argumente für Lenzing Lyocell® im Bett

Die Faser Lenzing Lyocell® bietet einen optimalen Feuchtigkeitstransport für wohligen Schlaf. Der menschliche Körper gibt während des Schlafes durchschnittlich 0,4 l Feuchtigkeit ab, wobei ein Großteil im Form von Dampf über die Haut transportiert wird. Lenzing Lyocell® beweist sich als „Feuchtemanager“ bei tragephysiologischen Tests im Vergleich zu den traditionellen Materialien wie Baumwolle, Wolle und Polyester, durchgeführt am Forschungsinstitut Hohenstein. Weitere Argumente, die für Lenzing Lyocell® sprechen sind die Natürlichkeit und Reinheit der Faser.

Lenzing Lyocell® wird in einem umweltfreundlichen Verfahren aus dem natürlichen Rohstoff Holz gewonnen und ist biologisch abbaubar. Durch den einzigartigen Herstellungsprozess ist Lenzing Lyocell® mit dem europäischen Umweltpreis ausgezeichnet worden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lenzing AG
Dieter Eichinger
Heimtextilien
Tel: ++43/7672/701-2805
Fax: ++43/7672/918 2805
e-mail: d.eichinger@lenzing.com

Montag, 22. April 2002

Lenzing AG Terminverschiebungen; Veränderung im Aufsichtsrat

Aufgrund der aktuellen Ereignisse hat die Lenzing AG beschlossen, den Termin der 58. Ordentlichen Hauptversammlung vom 16. Mai auf voraussichtlich Ende Juni zu verlegen. Weiters werden die Termine für die Bekanntgabe der Bilanzergebnisse 2001 sowie für die Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2002 verschoben.

Sobald die neuen Termine vorliegen, werden diese verlautbart.

Gleichzeitig gibt die Lenzing AG bekannt, dass bei der Aufsichtsratssitzung am Montag, 15. April, Dir. Karl Schmutzer, B & C Holding GmbH, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt wurde. Neuer stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Dir. Mag. Wolfgang Peter, Bank Austria Slovenia. Der bisherige Vorsitzende Mag. Ewald Nageler hatte am 7. März, bedingt durch seine berufliche Veränderung, seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lenzing AG
Mag. Angelika Guldt
Konzernkommunikation
Tel: ++43/7672/701-2713
Fax: ++43/7672/96301
e-mail: a.guldt@lenzing.com

Montag, 15. April 2002

Änderung im Management der Lenzing AG

Im Management der Lenzing AG kommt es zu einer Änderung: Jochen Werz, bislang Sprecher des Vorstandes und gemeinsam mit Franz Raninger für das Fasergeschäft verantwortlich, verlässt das Unternehmen. Die operativen Aufgaben im Vorstand sind in Zukunft folgendermaßen verteilt: Franz Raninger Fasern, Christian Reisinger Technik und Peter Untersperger Papier und Kunststoff.

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, sich von Werz zu trennen. Bei einer Prüfung ist festgestellt worden, dass Werz im Zuge des Verkaufs der Mehrheit an der US-Beteiligung Lenzing Fibers Corporation im Vorjahr Beschlüsse des Aufsichtsrates nicht umgesetzt und den Aufsichtsrat in Bezug auf diese Transaktion unvollständig informiert hat.

Das Geschäft des Lenzing Konzerns verlief im Vorjahr gut. Das operative Konzernergebnis nach US-GAAP für das Jahr 2001 beträgt voraussichtlich € 65 Millionen (nach € 70 Millionen im Jahr 2000). Das noch ungeprüfte Jahresergebnis nach Minderheitenanteil wird 2001 voraussichtlich ebenfalls auf Vorjahresniveau liegen. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, nach derzeitigem Kenntnisstand sollte sich dieses positive Ergebnis nicht mehr wesentlich verändern.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist ebenfalls erfreulich.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Lenzing Aktiengesellschaft, Fr. Angelika Guldt, Tel. 07672/701-2713.

Freitag, 01. März 2002

Lenzing Gruppe - Bekanntgabe der vorläufigen Ergebniszahlen 2001 verschoben

Da die Prüfung des Konzernabschlusses noch nicht abgeschlossen ist, wird die Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses 2001 der Lenzing Gruppe, die für den 4. März 2002 angesetzt war verschoben. Der neue Termin wird sofort nach Feststehen bekannt gegeben.

Unabhängig von dieser Verzögerung steht außer Frage, dass das abgelaufene Geschäftjahr trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr gut verlaufen ist. Der Umsatz wird leicht über Vorjahresniveau liegen, die Ergebnisse werden sich aufgrund eines schwachen Marktumfeldes und hoher Rohstoffkosten unter dem Niveau des Rekordjahres 2000 bewegen. Trotzdem sollte das Ergebnis mit Abstand eines der besten in der Geschichte der Lenzing Gruppe sein.

Donnerstag, 17. Januar 2002

Innovative Tunnellöschtechnik aus OÖ für OÖ.

Am Donnerstag, 17. Jänner 2002, lud die Lenzing Technik GmbH & Co KG zu einer Demonstration ihrer Löschsysteme speziell für den Einsatz im Tunnelbereich. Die oberösterreichische Landesregierung hat jetzt entschieden, auch den Tunnel Losenstein mit einem Tunnellöschsystem aus dem Hause Lenzing auszurüsten, das in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband entwickelt wurde. Damit wird auch in unserem Bundesland ein wichtiger Schritt in Richtung deutlich verbesserte erste Löschhilfe gesetzt.

Die Vorführung, bei der auch der Verkehrsreferent der OÖ Landesregierung, LHStv. LR DI Erich Haider, anwesend war, zeigte die Effizienz dieser Anlagen.

Im Bereich der Salzburger Tauernautobahn sind seit ca. 3 Jahren Ersteinsatzfahrzeuge mit Löschanlagen aus Lenzing ebenso erfolgreich im Einsatz wie im längsten Tunnel von Frankreich – dem 13 km langen Tunnel von Fréjus. Darauf aufbauend wurde eine stationär installierte Tunnellöschanlage konzipiert, die bereits in Luxemburg und beim Pfändertunnel in Vorarlberg eingebaut wird.

Die in Nischen montierte Löschanlage aus dem Hause Lenzing Technik kann einfacher als ein Handfeuerlöscher aktiviert werden und bietet jedem Anwesenden die Möglichkeit, mit unbegrenzt vorhandenem Löschmittel aufgrund der großen Wurfweite aus einer sicheren Distanz den Brand zu bekämpfen. Die Zumischung von Spezialschaumlöschmittel erhöht zudem die Effizienz und Rückbrandsicherheit insbesondere bei Flüssigkeitsbränden enorm.

Tatsache ist, dass die Löschmaßnahmen der ersten Minuten darüber entscheiden, ob es bei einem kleinen, leicht beherrschbaren Entstehungsbrand bleibt oder ob eine unkontrollierbare Feuersbrunst zu ähnlichen Katastrophen wie in den vergangenen Jahren führt. Oftmals sind dies genau jene Minuten, die die örtlichen Feuerwehren benötigen, um das Tunnelportal zu erreichen.

Einmal mehr setzt man auch bei der Ausrüstung des oberösterreichischen Tunnels Losenstein auf das Know-how aus Lenzing, das auch international Anerkennung findet.

Fotos auf Anfrage erhältlich.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Lenzing AG
Wolfram Daubek-Puza
Tel: ++43/7672/701-2311

Mittwoch, 02. Januar 2002

Verkauf der Mehrheit an der US-Tochter Lenzing Fibers Corporation

Die Lenzing AG verkauft die Mehrheit ihrer 100 % US-Tochter Lenzing Fibers Corporation (LFC). Der Vertrag wurde am 31. Dezember 2001 unterzeichnet. Käufer ist eine Gruppe, die aus Teilen des LFC-Managements und internationalen Finanzinvestoren besteht. Über den Kaufpreis, der mit einer Kapitalmaßnahme verbunden war, wurde Stillschweigen vereinbart. Da sich die Lenzing Gruppe weiterhin einen Zugang zum nach wie vor attraktiven amerikanischen Nonwovens-Markt erhalten möchte, verbleiben 39 % der LFC-Anteile im Besitz der Lenzing AG. Mit diesem Vertrag erhält die Lenzing AG die engen Beziehungen zu ihrer US-Tochter durch fortgesetzte Unterstützung bei For-schung und Entwicklung, Zusammenarbeit im technischen und im Management-Bereich sowie einer internationalen Vertriebspartnerschaft weiterhin aufrecht.

In der Vergangenheit musste die LFC hart gegen das schwierige Marktumfeld in den USA kämpfen, das durch die Ereignisse am 11. September und die gegenwärtige Rezession in den Vereinigten Staaten noch verstärkt wurde. Die erwartete Absatzbelebung nach der Schließung des Produktions-standortes des einzigen Wettbewerbers in den USA, Acordis in Mobile, Alabama, ist bisher nicht eingetreten. Der Vorstand hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da die weitere Marktentwicklung in den USA nicht mit hinreichender Sicherheit prognostiziert werden kann.

Jochen Werz, Sprecher des Vorstandes, erklärt: " Das ist ein guter Deal für alle Beteiligten. Die neuen Eigentümer profitieren von unserem fundierten Know-how, und die Präsenz der Lenzing AG in den USA ist auch künftig abgesichert. Unseren Kunden bieten wir damit weiterhin einen Zugang zu einem zuverlässigen lokalen Produzenten von Viskosestapelfaser in den USA."

Die Lenzing Fibers Corporation (LFC) mit Sitz in Charlotte, North Carolina und einer Produktions-stätte in Lowland, Tennessee, ist mit etwa 400 Mitarbeitern der einzige nordamerikanische Herstel-ler von Viskosestapelfaser für den Nonwovens-Bereich. Im Jahr 2001 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 75 Mio US-Dollar.