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LENZING Plastics
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Neues aus der Kunstrasen-Branche
"Sports Turf Summit 2004" stand ganz im Zeichen der Kunstrasenbeläge, obwohl einige wenige Naturrasenhersteller bemüht waren, dem biologischen Gras "die Halme zu stärken". Doch spätestens nach den Vorträgen des Planungsvorsitzenden vom norwegischen Fußballverband, einiger Stadionverantwortlichen sowie Sportstättenplanern aus unterschiedlichen Nationen war jedem Kongressteilnehmer klar, dass sich der synthetische Kunstrasenbelag durchsetzen wird, ja sogar durchsetzen muss. Einige wesentliche Beweggründe dafür seien hier nur kurz erwähnt:
- In Skandinavien (wo sich Fußball zum Volkssport Nummer 1 entwickelt hat) können die Naturrasen-Sportplätze im Schnitt nur 4 Monate pro Jahr genutzt werden, den Rest des Jahres sind sie wegen Schneelage oder nach langen Regenphasen unbespielbar.
- Die erreichbare Nutzungsdauer von bis zu 4400 Stunden pro Jahr spricht nach neuesten Studien eindeutig für die Kunstrasenbeläge. Im Gegensatz dazu kann eine Naturrasen-Spielfläche durchschnittlich nur 150 Stunden pro Jahr genutzt werden ohne dauerhaften Schaden davon zu tragen.
- Die Pflege- und Erhaltungskosten von Naturrasen-Spielfeldern betragen das 3-fache im Vergleich zu jenen von Kunstrasenbelägen.
- Jeder Fußballklub benötigt neben dem Matchrasen noch zusätzliche Spielflächen zu Trainigszwecken - auf einem einzigen Kunstrasenbelag können aber sämtliche Trainingseinheiten und zusätzlich noch anderweitige Aktivitäten/Veranstaltungen durchgeführt werden.
Setzt man bei Bewertung natürlicher Sportrasenanlagen die hohen Pflege- und Erhaltungskosten sowie die Notwendigkeit mehrerer Spielflächen der nur geringen Nutzungsdauer gegenüber, so sprechen die wirtschaftlichen Aspekte eindeutig für den Kunstrasen.
Keine Verletzungszunahme auf Kunstrasenflächen
Studien der verantwortlichen Fußballgremien der FIFA und UEFA haben ergeben, dass kein wesentlicher sportfunktioneller Unterschied zwischen den Kunstrasenbelägen der neuesten Generation und Naturrasenflächen besteht. Aus medizinischer Sicht konnte die befürchtete Verletzungszunahme auf Kunstrasen eindeutig widerlegt werden.
Nähere Informationen zum Kongress "Sports Turf Summit 2004" finden Sie unter http://www.stadiaexpo.com/.
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