Presseinformationen

Lenzing AG: Weiterer Kapazitätsausbau am Standort Lenzing

Freitag, 28. Juni 2002

Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat gestern den weiteren Ausbau der Faser- und Zellstoffproduktion am Standort Lenzing genehmigt. Damit wurden die Weichen für die weitere Festigung der Weltmarktstellung der Lenzing AG gestellt.

Die Faserproduktionskapazitäten in Lenzing sollen durch Beseitigung von Produktionsengpässen um rund 20 000 Tonnen auf künftig 200 000 Tonnen jährlich ausgeweitet werden. Parallel dazu sollen die Zellstoffkapazitäten um 35 000 Tonnen vergrößert werden. Damit bleibt die vollständige Integration des Standortes Lenzing auch in Hinkunft gewährleistet. Die Verarbeitung des Rohmaterials Holz zu Zellstoff und anschließend zu Viskose- und Modalfasern in einem integrierten Prozess ist die Basis für die Kosten- und Qualitätsführerschaft des Unternehmens. Die Investitionssumme wird rund 90 Mio Euro betragen. Die zusätzlichen Mengen werden Ende 2003 zur Verfügung stehen.

„Die Nachfrage nach unseren Fasern, insbesondere Modal, ist ungebrochen stark. Um diese Wachstumschancen optimal zu nutzen, ist dieser Kapazitätsausbau notwendig und auch wirtschaftlich sehr attraktiv,“ begründet Lenzing AG Faser-Vorstand Dr. Franz Raninger die Entscheidungen.

Die Verwirklichung der Kapazitätserweiterung ist die konsequente Fortsetzung des Wachstumskurses der Lenzing Gruppe auf ihremWeg, die Weltmarktführerschaft durch den Ausbau von Spezialfasersegmenten zu festigen. Die Lenzing AG ist der weltweit einzige Hersteller, der alle drei Zellulosefasergenerationen – von der klassischen Viskose über Modal bis zu Lyocell – unter einem Dach vereint.

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