Presseinformationen

Lenzing begibt 120 Mio. EUR Anleihe

Dienstag, 14. September 2010

Die Lenzing AG begibt eine siebenjährige, endfällige Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 120 Mio. EUR. Der Kupon wird voraussichtlich 3,75 bis 4,0 Prozent betragen. Der Nettoerlös der Anleihe soll für die Optimierung des Finanzierungsportfolios und die Stärkung der Finanzkraft, die Refinanzierung bestehender Finanzierungsverbindlichkeiten und die Finanzierung neuer Projekte (Ausbau und Erweiterung der bestehenden Geschäftstätigkeit) verwendet werden.

Joint Lead Manager der Emission sind UniCredit Bank Austria AG und Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Senior Co-Lead Manager: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, Erste Group und Oberbank AG, Co- Lead Manager: Investkredit Bank AG, Sparkasse Oberösterreich und BAWAG P.S.K.. Die Zulassung zum Freiverkehr der Wiener Börse wird beantragt. Der Ausgabekurs wird unmittelbar vor Zeichnungsbeginn fest gelegt. Das Anleiheangebot richtet sich an private und institutionelle Investoren in Österreich. Die Zeichnungsfrist ist vom 20. bis 22. September 2010, wobei eine vorzeitige Schließung vorbehalten bleibt.

Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Untersperger sagte am Dienstag bei einem Pressegespräch anlässlich der Anleihebegebung, dass die Lenzing AG auch in den kommenden Jahren eine starke Nachfrage nach Lenzing Fasern erwarte. „Die Megatrends Bevölkerungswachstum und Wohlstandszuwachs, aber auch die Notwendigkeit, Produkte auf Basis nachhaltiger Rohstoffe zu produzieren und der Klimawandel sprechen für eine Fortsetzung der Lenzing Erfolgsstory“, so Untersperger. Die guten Ergebnisse des ersten Halbjahres 2010 würden zeigen, dass die antizyklische Investitionspolitik der Lenzing Gruppe in den vergangenen zwei Jahren absolut richtig war. Der für das operative Geschäft zuständige Vorstand Friedrich Weninger kündigte an: „Lenzing wird diesen Weg fortsetzen und strebt bis Mitte des Jahrzehntes eine Faserkapazität von rund 1 Mio. Tonnen (derzeit rund 690.000 Tonnen) an“. Dies soll sowohl durch den weiteren Ausbau bestehender Werke als auch durch Green Field Projekte geschehen.

Finanzvorstand Thomas G. Winkler ergänzte: „Lenzing strebt eine langfristige Eigenkapital-Quote um die 35% an, auch bei Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses“. Lenzing präsentiert sich den Anlegern als substanzstarkes Unternehmen mit einem nachhaltig attraktiven Cash Flow. So hat Lenzing wie kaum ein anderes Unternehmen die letzte Wirtschafts- und Finanzkrise hervorragend gemeistert und erwirtschaftete im 2. Quartal 2010 mehr Umsatz und Ergebnis als in den Vorkrisen-Quartalen.

Die Anleihe wurde mit einer Stückelung von 1.000 EUR so konzipiert, dass auch private Anleger zeichnen können. „Wir erwarten uns eine gute Aufnahme der Anleihe am Markt und freuen uns den österreichischen Anleihemarkt nach der Sommerpause zu eröffnen“, so Winkler.

Disclaimer:

Dies ist eine Pressemeldung, die ausschließlich unverbindlichen Informationszwecken dient und keinesfalls die Beratung für den An- oder Verkauf der Anleihe ersetzt. Es handelt sich weder um ein Anbot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Anleihe oder anderer Wertpapiere. Angebote erfolgen auf Grundlage des von der Commission de Surveillance du Secteur Financier gebilligten, veröffentlichten und nach Österreich notifizierten Prospekts der Lenzing AG („Emittentin“) vom 9.9.2010, der auf der Homepage der Emittentin unter http://www.lenzing.com/ und auf der Homepage der Luxemburger Börse unter http://www.bourse.lu/ abrufbar sowie am Sitz der Emittentin, Werkstraße 2, 4860 Lenzing, Österreich, während üblicher Geschäftszeiten kostenlos erhältlich sein wird. Im Zusammenhang mit dem Angebot der Anleihe der Emittentin sind lediglich die Angaben im Prospekt verbindlich.

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