Sulfidiermaschine (Churn)
Zur Sulfidierung von Alkali-Zellulose.
Eigenschaften
- Das selbstreinigende System muss nur einmal im Jahr zur Kontrolle geöffnet werden
- Optimale Arbeitsplatzbedingungen durch hervorragende Abdichtung
- Vollautomatische Bedienung für eine verlässliche und gleichbleibend hohe Qualität der Viskose
- Die zuverlässige mechanische Konstruktion gewährleistet bestmögliche Verfügbarkeit bei minimalem Wartungsaufwand
Einzelheiten
Die zur Xanthogenierung verwendete Sulfidiermaschine ist ein zylindrischer Behälter (1), der innen einen Spiralbandmischer (2) installiert hat. Der Behälter ist um 7.5° geneigt, so dass eine Restentleerung gewährleistet ist.
Vor Beginn des Xanthogenierungs-Chargenzyklus muss eine Charge Alkali-Zellulose im Wiegebunker gewogen werden und wird dann über die automatische AC-Klappe (3) zudosiert.
Nach der Evakuierung des Behälters wird Schwefelkohlenstoff über 6 kleine Stutzen automatisch zudosiert. Der Behälter ist mit einem Doppelmantel ausgestaltet, durch den der Apparat am Ende jeder Charge aufgeheizt werden kann und dadurch besser trocknet. Der extrem schmale Spalt zwischen dem Rührwerk und der polierten, zylindrischen Innenfläche erfordert präzise Herstellungsverfahren.
Die Selbstreinigung der Sulfidiermaschine kann mittels des schmalen und einheitlichen Spalts in Kombination mit hoher Umfangsgewschwindigkeit und einer Restmengendosierung der Löselauge erfolgen. Das bedeutet, dass die Sulfidiermaschine nach Beendigung des Chargenzyklus für die nächste Charge bereit ist und nicht zur Reinigung geöffnet werden muss.
Durch die einzigartige selbstreinigende Ausführung muss die Sulfidiermaschine nur einmal im Jahr zur Überprüfung geöffnet werden. Dies führt zu minimalen Schwefelkohlenstoff-Emissionen und bestmöglichen Arbeitsbedingungen im Bereich der Xanthogenierung. Selbstverständlich verwenden wir hochwertige Dichtungssysteme, die speziell für diese Anwendung entwickelt wurden.
Wir empfehlen, die Antriebe (4) der Sulfidiermaschine in einem separaten Raum anzubringen, so dass auf kostenintensive explosionsgeschützte Antriebe verzichtet werden kann.




